|
|
|
Landmanagement |
|
|
|
Norbert Krötz zum Thema:
„Hilfe, unsere Dörfer sterben aus“
Bereits 1986 hat Norbert Krötz als
Vorsitzender einer jungen Wählergemeinschaft das Thema
„Hilfe unser Dorf stirbt aus“
besetzt. Mit seinen Kollegen aus der JUNGEN
AKTION bereitete er ein Diskussionsrunde zu diesem Thema vor und konnte
dazu Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kirche, Schule und Geschäftswelt
begrüßen.
Teilnehmer:
Hr. Mertes MDL, SPD
Hr. Lange MDL, CDU
Hr. Angsten-Kreisverwaltung Cochem-Zell
Hr. Escher, Bürgermeister Cochem-Land
Hr. Mertens, Ortsbürgermeister Ediger-Eller
Hr. Pfarrer Robert Görres, Ediger-Eller
Hr. Dr. Ockenfels, Arzt in Ediger-Eller
Hr. Rektor Schwab, Hauptschule Ediger-Eller
Hr. Schlüter, Lehrer Hauptschule Ediger-Eller
Arnold Pellio, Student und Werner Comes, Handwerksmeister
als Mitglieder der JUNGEN-AKTION
Anhand von Statistiken belegte man schon 1986,
dass die Dörfer entlang der Mosel trotz ausgewiesener Baugebiete in
den nächsten Jahrzehnten überdurchschnittlich an Einwohnern verlieren.
Die Runde erarbeitet konkrete Vorschläge,
die aber mangels Unterstützung der etablierten
Partei versandete. Man ließ diese Ideen
regelrecht am langen Arm verhungern, zeigte aber
auch keine merklichen eigene Anstrengungen,
trotz Zuspitzung der örtlichen Situation.
In den Zwischenjahren versuchte Norbert Krötz
diesen negativen Entwicklungen mit
eigenen Initiativen im Kultur- und Tourismusbereich
wenigstens etwas entgegenzuwirken.
Auch um die Lebensqualität und die Anziehungskraft
unserer Dörfer nach Innen und nach Außen zu stärken und
zu verbessern.
Nach Änderung der Dorferneuerungs-Richtlinien
in den Jahren 1996-1997 war Norbert Krötz
wieder der erste, der mit seinem Kulturprogramm-„Brückenschlagen“
(s. Brücken-schlagen) für Bewegung in den Moseldörfer sorgte.
Dieses Kulturprogramm war später auch Grundlage einer von der Dorferneuerungsbehörde
geforderten und geförderten „Dorfwerkstatt Ediger-Eller“ In
einem von Prof. Dr. Schürmann (Mainz) veröffentlichten Schrift:
Zukunft für die Dörfer, -20 Jahre Dorferneuerung in der Bundesrepublik-
werden die Initiativen von Norbert Krötz als die ersten bekannten
Anstrengungen im Bereich Dorf-/Stadt-Marketing positiv
namentlich erwähnt und herausgehoben.
Hier und in den Programmen „Calmont-Petersberg-Stuben“ sowie „Wanderbahnhof Ediger-Eller “ finden seine Vorschläge jetzt nach und nach tatsächlich eine weitere Umsetzung.
Das ist für Norbert Krötz ein glücklicher
Moment. Deshalb arbeitet er auch gerne diesen Projekten zu . Noch kürzlich
hat er mit seinen „Calmont Visionen 2010“ kreative Wege für die Zukunft
dieses Projektes aufgezeigt. (s. Calmont-Visionen)
Namhafte Persönlichkeiten haben Norbert
Krötz schriftlich und telefonisch zu diesen Vorschlägen
gratuliert, denn an der Mosel fehle es an Personen, die mit Mut und Optimismus
eigene Vorschläge zur Diskussion stellen.
Auch mit dem Risiko, dass der eine oder andere
Vorschlag so nicht, oder erst später
zu realisieren sei.